Sakral-Chakra

Das zweite Chakra wird auch als Sakralchakra bezeichnet und entspricht dem Element Wasser. Es befindet sich im Unterleib etwa eine Handbreite unter dem Nabel und ist das Zentrum von unserem emotionalen, sinnlichen, kreativen und sexuellen Wohlbefinden. Symbolisiert wird es durch einen orangefarbenen Kreis mit einer Mondsichel umgeben von 6 Lotusblättern.

Genau wie das Wasser manchmal Sturm und Wellen mit sich bringt, sind auch die Emotionen, denen wir im Leben begegnen, nicht immer ruhig. Oft, wenn unruhige Gefühle entstehen, werden Menschen ängstlich und blocken die unangenehmen Gefühle ab. Jedoch sind Gefühle selbst weder schlecht noch gut, sondern dienen nur dazu, unser Bewusstsein für etwas zu sensibilisieren, das uns beeinflusst. Nicht die Gefühle bringen Probleme in unser Leben, sondern deren Unterdrückung und Beurteilung.

Ausprägungen

 

Ausgeglichen

Ein gesundes Sakralchakra äussert sich in der Lebensfreude - voller Eifer, Begeisterung und Leidenschaft für das Leben zu sein. Diese Lebenskraft wirkt sich sowohl auf den physischen Körper als auch auf unsere emotionalen Gefühle aus. Wenn es stark ist, erlaubt es uns, das Leben zu feiern, und die guten Dinge, die es auf der irdischen Ebene zu bieten hat, wie soziale Kontakte, Lachen, Geniessen und Abenteuer.

Ein gesundes zweites Chakra akzeptiert alle unsere positiven und negativen Emotionen und hält sie nicht fest oder unterdrückt sie. Das bedeutet nicht, dass wir auf unsere Gefühle reagieren müssen; wir müssen nur unsere Gefühle fühlen. Wenn wir nur das Positive spüren und die schwierigen oder dunklen Gefühle vermeiden wollen, würden sich unsere Lernmöglichkeiten halbieren. Unsere dunklen oder schwierigen Gefühle sind genauso wichtig wie unsere helleren, leichteren Gefühle, wenn es darum geht, zu verstehen, wer wir sind und wie wir unser Leben erschaffen. Sie sind einfach ein Feedback-System für unsere Entscheidungen und wir brauchen sie alle, um zu lernen.

Zu stark

Eine Überbetonung des Sakralchakras kommt nur selten vor, da dieses Chakra durch gesellschaftliche Umstände selten stärker entwickelt ist als die anderen Chakren. Ein zu stark ausgeprägtes Sakralchakra äussert sich meist in überbetonter Sexualität.

Zu schwach

Wenn das Sakralchakra blockiert oder unausgeglichen ist, fehlt meistens die Liebe zum Leben. Man vermeidet, kontrolliert oder ignoriert seine Gefühle und lebt im Kopf, anstatt sich von den Gefühlen leiten zu lassen. Häufig verbietet man sich selber etwas oder schränkt sich ein, diese Art von Selbstkontrolle führt jedoch nur zu mehr Frustration und Mangel.

Der Mangel an Lebensfreude wird oft auf andere Weise ausgeglichen, was zu einer verstärkten Suchtgefährdung (Alkohol, Drogen, Leistungssport) führen kann. 

Auf körperlicher Ebene kann sich ein blockiertes zweites Chakra in Anorexie, Bulimie, Sucht, sexuelle Dysfunktion und emotionale Depression zeigen. All diesen Ausprägungen ist gemeinsam, dass sie versuchen, die sinnliche Natur in einer Form zu kontrollieren. Wenn wir unsere Gefühle über längere Zeit unterdrücken, ablehnen oder ignorieren, treten wir in einen Zustand der Dysfunktion ein, und blockieren damit unser gesamtes seelisches Wohlbefinden.

Auch Probleme mit Nieren, Harnwegen und Blase können ein Zeichen für ein blockiertes Sakralchakra sein, da das Sakralchakra wichtig für die Ausscheidung von Flüssigkeiten ist.

Das Sakral-Chakra ausgleichen

Die folgenden Tipps regen das Sakralchakra an und sorgen für eine besseren Energiefluss.

  • Sämtliche kreative Handlungen, z.B. durch die Pflege eines Hobbies

  • Celebrate the beauty in life: Sei es Kunst, Blumen, gutes Essen, etc.

  • Tanzen

  • Play! Beispielsweise Mannschafts-Sport, mit Kindern spielen, Spielabende

  • Kontakte mit Wasser, schwimmen, baden, viel trinken

  • Etwas ausserhalb seiner Komfort-Zone tun

  • Yoga Asanas für das zweite Chakra: hier und hier

Svadhisthans

Farbe: Orange

Sinn: Geschmackssinn

Edelsteine: Mondstein, Amber, Citrin, Topaz

Emotionaler Aspekt: Gefühle & Sexualität

Physischer Aspekt: Blase, Nieren, Becken, Lymphsystem, Eierstöcke und Hoden

Nahrungsmittlel: 

Orange Lebensmittel wie Karotten, Kürbis, Peperoni, Sweet Potato

Tropische Früchte

Kurkuma, Ingwer

Öle und Fette

Fisch

Soya-Produkte

Tofu

I feel - Ich fuehle

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